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Wie eine unscheinbare Tür unser Leben veränderte!

Große Veränderungen und Entscheidungen, beinahe ein Schicksalsjahr haben wir angekündigt. Davon wollen wir genauer berichten. Beginnen wir am besten ganz von vorn und gehen zurück ins Jahr 2015. In diesem Jahr übernahmen wir das Unternehmen von unserer Mutter, steckten mitten in der Umfirmierung von Hopfenmuseum zu Hopfengut No20 und gründeten ganz nebenbei zusammen mit Fritz eine Brauerei. Die dafür nötigen Baumaßnahmen hatten es allerdings in sich und zwar ganz anders als wir dachten.

Um unsere Brauerei in Betrieb nehmen zu dürfen, war eine vollständige Brandschutzsanierung des gesamten Hopfenguts Auflage.  Ein zeitgemäßer Brandschutz in unseren alten Hallen war alles andere als eine leichte Aufgabe. Vor allem aber mit einer hohen Investition verbunden, die uns existenzielle Sorgen bereitete. Sollte es mit dem Hopfengut vorbei sein, bevor wir überhaupt richtig loslegen konnten? In stundenlangen Strategiemeetings zerbrachen wir uns den Kopf und setzten am Ende alles auf eine Karte. Nicht zuletzt der uns vererbte Hopfenfanatismus führte zur Entscheidung, den Schalter auf „Angriff!“ umzulegen. Das Hopfengut wurde also aufwändig brandschutzsaniert, die Brauerei eröffnet und die Marke Hopfengut No20 entwickelt.

In zahlreichen Gesprächen mit Philipp und Willi Beck vom atelier 522 lernten wir über den Tellerrand hinaus zu blicken. Ein Schlüsselerlebnis in diesem Prozess war die Diskussion über unseren „Haupteingang“. Heute wie damals besteht dieser aus einer unscheinbaren, renovierungsbedürftigen Seitentür durch die unsere Besucher die beeindruckende Welt des Hopfens betreten. Diese verrückte Tatsache hatten wir lange gar nicht bemerkt und auf einmal fiel es uns wie Schuppen von den Augen. Es ist Zeit, nicht nur unseren Haupteingang zu hinterfragen, sondern unser gesamtes Areal. Wo wollen wir hin, wie sieht das Hopfengut der Zukunft aus?

Inzwischen haben wir einen Masterplan und sehen unser Ziel ganz klar vor Augen. Um dieses zu erreichen, bewältigen wir täglich neue Herausforderungen und räumen Stolperstein für Stolperstein aus dem Weg.  Eine abenteuerliche Reise auf die wir euch in unserem Hopfengut Blog mitnehmen werden.  Ach ja, die Tür gibt es derzeit immer noch… aber das ist nur noch eine Frage der Zeit!

 

Vorschau für den nächsten Blog: Manchmal muss man sich im Leben auch für einen Narren halten lassen und das ist nicht immer das schlechteste

 

 

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