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TETTNANGER der beste Hopfen der Welt?

Wenn sich Brauer über Hopfensorten unterhalten, dann darf der Tettnanger nicht fehlen. Zu Recht, denn unser Tettnanger gilt in der Branche als eine Art Mercedes unter den Hopfensorten. Aber was genau macht ihn zu etwas Besonderem?

Wir konnten drei Faktoren identifizieren:

Das Terroir: Hopfen gelingt im Übergangsklima von Weizen zu Wein. Tatsächlich ist Weinbau in Tettnang keine neue Idee. Allerdings gehört die Tettnanger Weinhistorie nicht zu den Glanzstunden der Stadtgeschichte.  Dem entgegen wirkt Hopfen, wie für Tettnang gemacht: tiefe Böden, sandiger Lehm und lehmiger Sand, mildes Klima und kräftige Niederschläge in der zweiten Jahreshälfte ermöglichen nämlich beste Erträge und Qualitäten!

Die Sorte: In Tettnang scheint jede Hopfensorte erfolgreich zu gelingen. Dennoch wird auf knapp 60% der Fläche die Sorte Tettnanger angebaut. Dabei ist der Umgang mit dem Tettnanger alles andere als einfach. Besondere Gerüsthöhen, schlechte Klettereigenschaften, ungleiche Reifung, und sensibler Umgang mit Trockenstress. Doch gelingt der Anbau, wird man mit einem unvergleichlich feinen, blumigen und würzigen Aroma belohnt. Und genau dieses wird von Brauereien auf der ganzen Welt geschätzt und geliebt.

Der Hopfenbauer: Die beste Lage und die feinste Sorte helfen nichts, wenn man nicht weiß, wie damit umzugehen ist. Die Tettnanger Pflanzer wissen es ganz genau. Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter… viele der Tettnanger Hopfenbauern, uns eingeschlossen, scheinen regelrecht hopfenfanatisch zu sein. Man baut Hopfen an, um Geld zu verdienen? Ja sicherlich, dennoch hat man manchmal das Gefühl, als wäre der intensive Umgang mit dem grünen Kraut selbstbelohnend! Die damit einhergehende überproportionale Sorgfalt und Detailversessenheit sind aber auch erforderlich, um das volle Potential aus unseren Hopfen herauszuholen. Denn erst die Kombination aus Standort, Sorte und Hopfenbauer bringen die Spitzenqualität und bilden in Summe die Marke:

Tettnanger Siegelhopfen!

 

 

 

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